Züchterinfo:

Alle Angaben sind nur als Informationsquelle zu verstehen!


Tiere der Rasse Cashmerewidder:

bei dieser Rasse ist es von großer Bedeutung auf die Fellqualität und der Linie der vorhandenen Zuchttiere zu achten. Ausgewachsene Cashmere mit filzendem Fellhaar sollten nicht zur Zucht eingesetzt werden da ein Zuchttier mit filzigem Fell, dies an seine Nachkommen weiter geben kann. Zudem ist es wichtig die Linien seiner Zuchttiere zu kennen um zu schauen, ob das jeweilige Zuchttier noch andere Langhaarrassen in seiner Linie trägt.

Sollten in den Linien der Eltern oder Großeltern Teddywidder,Pekingteddywidder oder Löwenwidder oder Angora eingekreuzt worden sein, kommt es oft dazu das jenes Fellhaar solcher "Cashmerewidder" leicht bis stark filzend sein kann.

Diese Rassen verändern die Fellqualität bei einem Cashmerewidder entscheidend,sie bringen zu viel Unterwolle (ähnlich Angora) mit welche dann bei Cashmerewiddern zu Verfilzungen führen.

Solche Tiere eignen sich nicht zur Zucht der Rasse Cashmerewidder, da sie eine veränderte Fellhaardichte der Unterwolle weiter vererben und das ansonsten pflegeleichte Fellhaar der Rasse Cashmerewidder verschlechtern. Es ist nicht mehr leicht zu kämmen und neigt stark zur Verfilzung.

Diese Tiere haben nicht mehr die Qualität die bei normalen Cashmerewiddern üblich ist.

Weiterhin sollte man darauf achten bei der Rasse Cashmerewidder keine Tiere mit Rexfellhaar einzukreuzen. Rexfell ist normalerweise eine Kurzhaarzüchtung mit feinem Fellhaar. Kreuzt man Rexe mit Cashmere (Langhaar) kommt es in der zweiten Generation zu starker Lockenbildung mit langem Fellhaar. Daraus ergibt sich ein gelocktes, langes Fellhaar welches fast nicht mehr zu kämmen ist infolge der starken Lockenbildung.
*** Diese Tiere können sich meist selber nicht mehr richtig pflegen. ***

Das Fell kann stark filzend sein und hat mit der Rasse Cashmerewidder nichts mehr gemeinsam.

- Cashmere die aus Normalhaar oder Satin gezüchtet worden sind, bleiben davon unberührt.
- Tiere mit Normalhaar können dem Fellhaar der Rasse Cashmere keinen Schaden zufügen da ihr Fellhaar mittellang,glatt und geschmeidig ist und einen gleichmäßigen Grannenanteil aufweist.
- Der Satinfaktor als solches, kann dem Fellhaar der Rasse Cashmere keinen Schaden zufügen, da das Satin Gen dem Fellhaar nur den leuchtenden Glanz verleiht, weiterhin auch zu den Strukturhaarrassen gehört und nicht zu den Langhaarigen Rassen.

Wenn bei der Zucht der Rasse bewusst darauf geachtet wird, welches Fellhaar mit welchen Eigenschaften gut zu kreuzen ist und welches nicht, gestaltet sich für jeden Züchter die Zucht seiner Rassen recht einfach.

Die Nachzuchten die nicht im eigenen Bestand bleiben, erfreuen zudem ihre neuen Besitzer. Auch zum Wohl von Tier, Züchter und Kaninchenhaltern sollte unbedingt darauf geachtet werden das diese es leicht pflegen können.

Weitere Angaben zum Fellhaar:

Tiere der Rasse Cashmere die reinrassig gezüchtet wurden sollten in der Regel dann nicht zur Zucht eingesetzt werden, wenn ihr Fellhaar übermäßig fein ist (starke Filzer). Auch sollte bei der Zucht der Rasse nicht auf Unterwolle ( Haaransatz ähnlich Angora ) gezüchtet werden, dies führt auch zu stärker filzendem Fellhaar.

Das Fell eines Cashmerewidders ist dicht und voll behaart, die Haarlänge am gesamten Rumpf, die Bauchpartie eingeschlossen, gleichmäßig. Die Begrannung ist kräftig und gleichmäßig entwickelt. Die Haarlänge beträgt etwa 5-6 cm. Kopf, Ohren und Läufe sind kurz,d.h. normal behaart.